Investment Update

Disclaimer

Bitte beachte meinen Haftungsausschluss. Ich betreibe keinerlei Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus. In allen Wertpapieren, ETFs, Kryptowährungen und P2P-Plattformen, über die ich berichte, bin ich selbst investiert. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Entwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen! Links und Codes zu den P2P-Plattformen, sind in der Regel Affiliate-Links, bei denen Du und Ich einen Bonus erhalten.

P2P – News

Auxmoney hat verkündet den Marktplatz ab den 04.11.2021 einzustellen, sodass Investitionen nur noch über den Portfolio Builder möglich sind.

“Anlegerinnen und Anleger können ab dem 04. November 2021 nur noch automatisch auf dem Marktplatz investieren. Die Funktion der manuellen und zeitintensiven Auswahl einzelner Kreditprojekte auf dem Marktplatz wird dann nicht mehr angeboten”

Auxmoney war meine erste Plattform und von allen Plattformen die zuverlässigste, die renditestärkste und meine Lieblingsplattform. Bei einer Mindestinvestitionssumme von 25€ pro Investition ist es natürlich sehr zeitintensiv und aufwendig einzelne Kredite auszuwählen, allerdings ist das bei kleineren Portfolios noch überschaubar. Mein Ziel war es in mindestens 100 Kredite zu investieren, um eine möglichst gute Streuung zu erzielen. Mit meiner Strategie bin ich auch sehr gut gefahren und konnte eine Rendite von ca. 19,28% erzielen. Mit dem Wegfall des Markplatzes bin ich nun leider gezwungen in den Portfolio Builder zu investieren, der automatisch und zufällig in Kredite investiert. Das hat bei mir zur Folge, dass meine Rendite sicherlich fallen wird und sich dem Durchschnitt nähern wird. Ich bin seit 2015 Investor auf Auxmoney und diese Änderung zwingt mich Änderungen vorzunehmen. Mein Portfolio wird nun verkleinert auf 2500€ und danach werde ich den Portfolio Builder testen, allerdings wird die Rendite Nahe des Durchschnittswertes liegen und der liegt bei 4-5%. Durch manuelles investieren konnte ich 19,28% erzielen, aber mit den Portfolio Builder werde ich wahrscheinlich nur 4-5% erreichen.
Dieser Schritt von Auxmoney ist verständlich, die einzelne Selektion von Krediten verbraucht sehr viel Zeit und für den Großinvestor ist es zu mühsam. Auxmoney bewegt sich damit sich wohl mehr in Richtung Großinvestoren. Es wird nämlich empfohlen in mindestens 200 Projekte a 25€ zu investieren und das ergibt insgesamt 5000€. Für den Privatinvestor ist das eine stolze Summe und Auxmoney fällt damit aus der Auswahl für den Kleininvestor.

IBF Lizenz bei Mintos, Viainvest und Twino. Diese Plattformen sind nun reguliert durch die FCMC und Anleger genießen mehr Anlegerschutz. Bei Mintos habe ich mein Portfolio stark verkleinert. Bei Viainvest und Twino habe ich etwas aufgestockt. Die Lizenzerlangung erhöht sicherlich das Vertrauen und die Sicherheit der Plattform, aber bin ich gerade was P2P angeht etwas diszipliniert und stocke nur geringfügig auf.

Meine Investition bei Bondora Go&Grow erhöht.

P2P-Immobilien: EstateGuru platziert immer mehr Immobilienprojekte aus Deutschland & Bergfürst wenige Projekte derzeit. Außerdem befinden sich zwei von meinen investierten Immobilienprojekte auf Bergfürst in Rückgewinnung. Dabei handelt es sich um zwei Hotelprojekte, die jetzt aufgrund von Corona ins Wanken gekommen sind. Zum Glück habe ich bewusst nur sehr wenig Geld in diese Hotelprojekte investiert und ein Teil des Geldes ist auch wieder zurückgezahlt worden.

Mein Anteil von P2P am Gesamtportfolio wollte ich zunächst auf 25% reduzieren, allerdings nach erneuter Reevaluierung habe ich mich dazu entschieden, den Anteil noch drastischer zu verringern und zwar auf 10% am Gesamtportfolio. Nun kommt auch der Wegfall des Auxmoney Marktplatzes. Auxmoney ist von den P2P-Plattformen meine größte Position und nimmt im P2P-Portfolio insgesamt 30% ein. Aufgrund der Umstellung muss ich das Portfolio auf Auxmoney verringern. Hinzu kommt, dass auf vielen P2P-Plattfomen die Zinsen insgesamt fallen und dadurch das Rendite-Risiko-Profil unattraktiver wird. Mein P2P-Anteil wird zurückfallen auf 10% am Portfolio.

Crypto – News

In der Kryptowelt passieren tagtäglich interessante Dinge, als Beispiel wurde vor kurzen das Protokoll Polygon gehackt und dadurch ca. 610 Millionen USD gestohlen. Jetzt kommt der Clou und zwar hat der Hacker alle gestohlenen Coins wieder zurückgegeben. Ziel des Angriffs, laut der Aussage des Hackers, war es die Kryptowelt zu schützen, indem er die Coins in seinen Besitz bringt und dann auf die Sicherheitsprobleme hinzuweisen, ehe es ein anderer Hacker macht. Nach den Angriff hat das Polygon Network den Hacker sogar eine Arbeitsstelle angeboten.

China verbietet das Mining und geht rigorös gegen Börsen vor. Transaktionen auf Börsen sind in China nicht mehr erlaubt. Damit geht die Regierung offenbar gezielt gegen Kryptowährungen vor. Offiziell will China das Mining verbieten, weil es sehr umweltschädlich sei und die Regierung will die finanzielle Stabilität bewahren, denn Kryptowährungen sind eine sehr volatile Anlageklasse. Das Land wird in Zukunft in Verbindung mit Kryptowährungen kaum mehr Bedeutung haben. Die Kapazitäten und Ressourcen werden sich verlagern in andere Länder.

NFT ist ein stark wachsender Markt in der Kryptowelt und immer mehr Prominenz steigt auf den NTF Zug auf und verkauft ihre eigenen digitalen Kunstwerke. Zum Beispiel kann man seine eigenen digitalen Werke auf der Plattform “OpenSea” einstellen und verkaufen. Ich habe die Plattform bereits unter die Lupe genommen und man erkennt, dass für NFT ein großen Interesse existiert und einige Werke werden für sehr viel Geld weiterverkauft. Die Objekte unter die Marke “CryptoPunks” werden teilweise für mehrere ETHs getraded und OpenSea sorgt wegen der Auslastung sogar dafür, dass die Transaktionsgebühren auf der Ethereum Blockchain kurzweise in extreme Höhe schnellen.

Aktien – News

Die FED kündigt baldige Straffung der Zinspolitik an. Angesichts der steigenden Inflationsraten wird die FED wohl bald die Leitzinssätze anheben. Einige Zentralbanken haben das bereits durchgeführt, wie z.B. die norwegische Zentralbank. In der EU werden die Leitzinssätze wohl erst nicht so schnell angehoben. Das Anheben der Zinssätze hat zu Folge das festverzinslichte Wertpapiere attraktiver werden und Kapital aus den Aktienmärkten in z.B. Staatsanleihen wandert. Das führt natürlich dann zu sinkenden Aktienkursen. Besonders Tech-Aktien hat diese Ankündigung hart getroffen und diese mussten bereits Korrekturen erleiden.

Zweitgrößter chinesischer Immobilienkonzern kurz vor der Pleite. Der stark verschuldete Konzern Evergrande konnte zuletzt einige fällige Zahlungen nicht mehr bedienen, wodurch der Finanzhaushalt des Konzerns in Wanken geriet. Der Immobilienbauer hat Schulden in Höhe von ca. 300 Milliarden Dollar und musst wahrscheinlich von der Regierung gestützt werden. Die Auswirkungen der Evergrande Pleite auf andere Märkte wird von vielen Experten als eher gering eingeschätzt. Zurzeit herrscht große Unsicherheit auf den Börsen auch zuletzt wegen der FED Ankündigung und der weltweit steignden Inflationsraten.

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